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Sie IRREN! (13.12.2008)
Johannes Bohnen, Redakteur, Bärlin
Schauen Sie sich die Unterlagen, die Sie selbst hier veröffentlicht haben doch mal an!
Das Grüne Kreuz bietet Ihnen als Radiosender an ein Interview zu führen! Ein Interview zu einem Thema was das Grüne Kreuz gerne in den Medien hätte! Das tun aber alle, die Pressemittelungen versenden!(Polizei, Fair-Radio, Rotes Kreuz, SPD und und und....) Daran ist nichts verwerflich!
Das Grüne Kreuz bietet laut den von Ihnen hier veröffentlichten Unterlagen KEINEN fertigen Beitrag an, wie sie es in Ihrem Text behaupten.
Eine Gruppe die derzeit als ″Beste Rundfunkjournalisten″ nominiert ist, sollte bei solchen Vorwürfen etwas genauer hinschauen!
Antwort von FAIR RADIOZugegeben, Herr Bohnen:
Das Fax des Deutschen Grünen Kreuzes belegt nur einen Teil der Angebote.
Wir wissen aber, dass das Deutsche Grüne Kreuz auch fertige Beiträge bzw. Material zum Basteln von Interviews anbietet.
Einen entsprechenden Link finden Sie anbei.
Das entsprechende Angebot ist dabei auch noch mit Nutzungsbedingungen für die Journalisten verknüpft;
Die Verwendung der Beiträge ist ausschließlich zu redaktionellen Zwecken gestattet. Die einzelnen O-Ton-Segmente dürfen jeweils nur im Ganzen - nicht aussschnittweise - verwendet werden.Diese Bedingungen verbieten es Radiomachern also, das Material eventuell kritisch einzusetzen.
Sie ″verpflichten″ sie, PR-Material direkt als redaktionelle Inhalte auszugeben. - Laut Pressekodex eine eindeutig zu verurteilende Praxis.
Dennoch nochmal der Hinweis:
Wir kritisieren weniger die Unternehmen, die sich solcher PR-Instrumente bedienen (obwohl vielleicht auch sie das systematische und aktive Untergraben journalistischer Tugenden hinterfragen sollten).
Wir appellieren vor allem an die Radiokollegen, solchen Angeboten kritisch zu begegnen und möglichst auf sie zu verzichten beziehungsweise, sie in jedem Fall für die Hörer transparent zu machen.
Denn wir finden:
Die Hörer haben ein Recht darauf zu erfahren, woher Ihre Informationen kommen, und wer sie möglicherweise mit welchen Interessen verarbeitet hat.
Ergänzung am 15.06.09:Inzwischen wurde ganz generell Zweifel an der Seriosität des Grünen Kreuzes laut.
Nachzulesen unter
www.arzneitelegramm.de
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